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Test mit Somnio Pacemaker (Lightweight-Trainer)

Ich war gespannt auf den ersten Trainingsausflug mit den Somnio Pacemaker, einem Running-Shoe im F.E.A.T-Baukastensystem. Der erste Eindruck bei der Anpassung und Anprobe war äusserst positiv. Doch jetzt musste sich der Laufschuhe aus der Gruppe der Lightweight-Trainer im Trainingsalltag bewähren.

Testlauf

Somnio Pacemaker Lightweight-Trainer Running Shoe
Somnio Pacemaker

Auf meiner lockeren Trainingsrunde macht der Schuh aus der Sparte "Lightweight-Trainer" eine absolut gute Falle: Der Fuss sitzt im normal geschnürten Laufschuh gut, die Schnürung ist auf dem Rist nicht bemerkbar. Die Ferse wird in der angenehm weichen, aber stabilen Fersenbox optimal gehalten. Als spezielles Accessoire besitzen die Somnio Laufschuhe bei den Schnürsenkeln ein kleines Gummiband, mit dem diese "verstaut" werden können und somit beim Laufen nicht mit "Herumpendeln" nerven. Eine Erfindung, auf die Läufer schon lange gewartet haben.

Verschiedene Laufuntergründe

Der Schuh ist auf dem Asphalt mit den harten Dämpfungskissen im Vorfussbereich sehr direkt. Vergleichbar mit dem Brooks Ravenna und dem Asics DS Trainer. Auf den abschüssigen Naturwegen (Kieswegen) ist der Somnio Pacemaker dank dem härteren Dämpfungskissen angenehmer zu laufen als der sehr "weiche" Asics DS Trainer. Ich habe auch das Gefühl, dass er auf etwas unebenen Wegen wie Naturstrassen einen besseren Halt bieten kann.

Gewichtsvergleich

Das Modell Somnio Pacemaker ist zwar rund 30 g schwerer als der DS Trainer von Asics, ich bemerke den Unterschied beim Laufen aber (noch) nicht.

Varus-Einlage Somnio-Laufschuhe Pacemaker
Blick auf die Varus-Einlage (Fussbettsohle entfernt)

Bergauflaufen - Bergablaufen

Beim Laufen an Steigungen auf dem Vorfuss stehen die Somnio Pacemaker in nichts den beiden erwähnten Modellen nach. Der Schuh ist direkt und es macht Spass, schnell zu laufen.

Beim Bergablaufen hält der Laufschuh den Fuss perfekt am richtigen Platz.

Laufschuhgrösse korrekt?

Etwas exotisch sind die Grössenangaben auf dem Pacemaker: Die übliche Grösse US 9.5 war mir zu klein. Das Fussbett des grösseren Modells (US 10) hat aber die exakt gleiche Länge wie der Brooks Ravenna (US 9.5) oder des Asics DS Trainer (US 9.5). Haben sich die Produzenten in den Grössen vertan? Es gilt aber, wie bei jedem Schuhkauf, die Regel: Vor der grossen Zehe sollte eine Daumenbreit Platz bleiben.

Lohnt sich der Kauf eines Somnio Laufschuhs?

Die Frage muss sich jeder Läufer und jede Läuferin selber beantworten. Die Tipps über die Somnio-Running-Shoes können dir aber bei der Entscheidung helfen:

  • Der Preis ist mit 270 CHF doch deutlich höher als bei vergleichbaren Modellen.
  • Dafür bekommst du einen gut verarbeiteten, persönlich anpassbaren Laufschuh, bei dem du bezüglich "Dämpfung" ein Wörtchen mitreden kannst.
  • Optimal für Läuferinnen und Läufer, welche unterschiedliche Bein-Achsstellungen (links-rechts) oder ungleiches Pronationsverhalten haben. Die Laufschuhe können einzeln korrigiert und an deine Bedürfnisse angepasst werden.

April 2011: Der Vertrieb der Somnio-Laufschuhe in Europa wurde im Frühjahr 2011 ohne klare Informationen eingestellt. Informationen waren keine mehr zu erhalten.

Preispolitik

Der Pacemaker hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 270 CHF / 165 €. Der Schweizer Preis könnt hier dazu führen, dass das "einheimische" Gewerbe schlecht wegkommt: 165 € sind aktuell ca. 225 CHF (Kurs 1.35, September 2010). Schade, dass sich die "Europapreise" vom Eurokurs von mehr als 1.60 CHF/€ ableiten. Der ist schon einige Zeit Geschichte...

Gewichtsvergleiche

Herrengrösse US 9.5 (Somnio US 10) - alle Fussbette gleich lang.

Somnio PacemakerBrooks RavennaAsics DS Trainer
314 g300 g282 g

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