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Mizuno Wave Inspire 9 - Lightweighttrainer

Ab und zu sollte man auch bezüglich Laufschuhmarke "Fremdgehen" und einmal ein Produkt einer anderen Firma ausprobieren. Das habe ich diesen Frühling mit dem Mizuno Wave Inspire 9 und dem Saucony Mirage 3 gemacht. Von beiden Herstellern habe ich noch nie einen Schuh ausprobiert und war deshalb gespannt, was mich da erwarten würde.

Einer der leichtesten Stabilschuhe - der Mizuno Wave Inspire 9

Mizuno Wave Inspire 9 Lightweighttrainer

Gelobt wird der Inspire schon länger. Er ist ein leichter Trainingschuh mit deutlich mehr Stabilität als ein Saucony Mirage oder ein Asics DS Trainer. Mit 288 g ist er ganz leicht schwerer wie der DS Trainer - aber die Gramm merke ich nicht.

Reinschlüpfen, Schnüren - und los geht es.

Das Laufgefühl

Der Bodenkontakt ist sehr direkt, obwohl der Inspire eine recht wuchtige Mittelsohle aufweist. Diese macht sich stabilisierend deutlich bemerkbar: Die Überpronationsbewegungen werden mit dem Wave Inspire deutlich besser verhindert wie zum Beispiel ein DS Trainer oder dem Brooks Ravenna - und trotzdem läuft er sich ähnlich direkt.

Die Dämpfung empfinde ich auf Asphalt etwas härter wie der DS Trainer oder der Mirage von Saucony, auf Naturwegen spielt der Mizuno seine Trümpfe voll aus.

Laufuntergrund

Sohle Mizuno Wave Inspire 9

Durch die etwas festere Sohle macht sich der Mizuno Wave Inspire 9 auch auf etwas weicherem Boden gut und für feste, feine Schotterwege ist er wie gemacht. Das wird das Vorzugs-Einsatzgebiet sein. Im Gegensatz zum Saucony Mirage oder dem DS Trainer spürt man nicht gleich jeden einzelnen Stein. Aber auch Asphaltstrecken waren sehr angenehm zu laufen.

Passform des Mizuno Wave Inspire 9

Lightweighttrainer Mizuno Wave Inspire 9

Der Schuh hat eine wuchtige Fersenbox, welche am oberen Rand ganz leicht nach innen geneigt ist. Sie umschliesst die Ferse perfekt. Wer mit dem Fersenhalt von anderen Schuhen Probleme hat - mit dem Inspire 9 wird das wohl nicht passieren. Etwas nachteilig wirkt sich der oben leicht nach innen gewölbte Rand der Fersenbox: Je nach Laufstil reibt dieser obere Teil an der Achillessehne und könnte dort Probleme verursachen. Der erste Laufschuh in meiner Karriere, dessen Material mit der Achillessehne in Kontakt kam. Da hilft etwas Wärme (Haartrockner) und Zug nach aussen - und die Problemstelle ist behoben. 

Von der Passform her finde ich die Mizuno gleich komfortabel wie die Asics DS. Die Sprengung beträgt 12mm.

Fazit

Mit der ausserordentlichen Stabilität und dem Support kann der Mizuno Wave Inspire 9 auch gut für Wettkämpfe und Longjogs eingesetzt werden.

Ich könnte mir sogar vorstellen, diese an einem Halbmarathon zu tragen - wo ich sonst Brooks Adrenalin GTS, Asics GT-Serie oder den Adidas Sequence trage.

Ich kann den Slogan auf der Herstellerwebseite www.mizuno.de bestätigen: Ein Laufschuh, der Spass macht!


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