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Skating-Technik lernen - Teil 2

Im Teil 1 haben wir die Doppelstocktechnik, den Schlittschuhschritt und den Halbschlittschuhschritt aufgezeigt.

Im zweiten Teil geht es um Skating 1:1, Skating 1:2 mit Führarm, Skating 1:2 mit aktivem Armschwung und Diagonalskating.

Skating 1:1

© Alexander Rochau - Fotolia.com
Die richtige Skilanglauftechnik korrekt lernen

Unter diesem Begriff versteht man einen Schlittschuhschritt mit Doppelstockschub auf jeden Beinabstoss. Diese Technik dient zum Beschleunigen und wird in der Ebene oder bei leicht ansteigendem Gelände.

Skating 1:1 ist eine Technik, mit der du schnell vorwärts kommst. Voraussetzung ist ein gutes Gleichgewichtsvermögen und sicheres Gleiten auf einem Bein. Der Scherwinkel der Ski wird relativ klein gehalten. Ein schnelles Vorwärtskommen benötigt eine gut ausgeprägte Oberkörperkraft und einen betoten Oberkörpereinsatz.

Skating 1:2 mit Führarm

Sie hat den breitesten Anwendungsbereich unter den Skating-Techniken und wird meist in der Ebene, aber auch in steil ansteigendem Gelände gelaufen. Skating 1:2 eignet sich hervorragend bei hängenden Loipen und in Kurven.

Im Rennlauf wird zum Beispiel beim Start oder in Anstiegen diese Skating 1:2-Technik angewendet.

Durch die räumliche Versetzung der Ski und der Skistöcke entsteht ein führender Arm (Führarmtechnik = asymmetrisch). Der Stock auf der Gleitbeinseite wird etwas weiter vorne und vertikaler eingesetzt als der gegenüberliegende Stock auf der Abstossseite. Der Vortrieb erfolgt durch wechselseitige Beinabstösse, die durch Doppelstockschübe unterstützt werden.

Wichtig bei dieser Technik ist, dass du beide Seiten beherrschst: Du kannst sowohl nach links wie auch nach rechts mit dem linken und rechten Führarm laufen.

Beim Kurvenlaufen ist die Führarmseite aussen.

Skating 1:2 mit aktivem Armschwung

Das ist ein Schlittschuhschritt mit Doppelstockschub auf jeden zweiten Beinabstoss mit aktivem Armschwung auf beiden Seiten. Es ist wichtig, dass immer wieder die Seite gewechselt werden kann, damit ein geländeangepasstes Laufen möglich wird. Zudem kannst du damit einer schnellen Ermüdung der Muskulatur entgegenwirken.

Diese Technik wird vorwiegend in der Ebene und in leicht fallendem Gelände gelaufen. Profis verwenden diese Technik sogar bei leicht ansteigendem Profil.

Das Skating 1:2 mit aktivem Armschwung stellt hohe Anforderungen an deine Kondition, deine Kraftausdauer und an deine Koordination. Sie ist die schnellste Skatingtechnik, welche mit Stöcken ausgeführt wird.

Diagonalskating

Unter dem Begriff versteht man einen Schlittschuhschritt mit wechselndem, einseitigen Stockeinsatz auf jeden Beinabstoss.

Das Diagonalskating ist eine reine Aufstiegstechnik, mit der steile bis sehr steile Anstiege bewältigt werden können. Im Breitensport ist sie eine effiziente und beliebte Berglauftechnik.

Sie hat sich aus dem Grätenschritt der klassischen Technik entwickelt.

» Zur klassischen Skilanglauftechnik

» Skilanglauf allgemein

» Buchtipp: Skilanglaufen einfach: Der DSLV-Lehrplan (Promolink)

» Weitere Infos und Kursangebote (Nordic Sports Academy Stuttgart)

Quellenangaben: DSV Nordic Skiing Lehrbuch (Escher, Ertl, Rübensal), DSV Lehrplan Skilanglauf (Schwirtz), Skating Lehr- und Lernbuch (Scherrer)

© Nordic Sports Academy Stuttgart, Dietmar Feil


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