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Gute Trainingsvorsätze für das neue Jahr

Laufkolumne "Sandkorn" - Dezember 2005

Vorsätze für das neue Trainingsjahr

Es ist schon unglaublich: Schon wieder Jahreswechsel! Der letzte stand mit der unvorstellbaren Tsunami-Katastrophe nicht unter einem guten Stern und mit dem Erreichen des Jahrestages flimmerten die entsetzlichen Bilder, welche die Gewalt der Natur eins zu eins zeigten, wieder unzählige Male über den Bildschirm.

Draussen ist es deutlich lieblicher: Der Schnee hat sich wieder auf die Gegend gelegt und diese verzaubert, die unzähligen Weihnachts- und Festbeleuchtungen erhellen die dunklen Winternächte, der Magen freut sich über die all zu vielen Köstlichkeiten und der Kopf macht sich Gedanken über das neue Jahr.

Vorsätze sind schnell genommen und verblassen mit dem Fallen der Kalenderblätter genauso schnell wieder. Wie war das nun wieder im letzten Jahr? Keine Ahnung mehr! Ich muss präzisieren: Ich glaube, ich habe mir gar keinen Vorsatz genommen, denn lieber keinen – so kann ich einen Vorsatz grundsätzlich nicht brechen und das Erfolgserlebnis darüber ist da.

Aber das 2005 ist dann doch nicht ganz vorsatzlos geblieben: Ich habe mir noch im Spätherbst 2004 vorgenommen, wieder vermehrt Kraft zu trainieren. In der Zeit davor hatte ich ein Fitness-Abo und trainierte ab und zu Kraft an den vielen Geräten. Doch über das Jahr gesehen hat man mich dort eher selten gesehen: Im Sommer machte es mich nicht an in der Schweiss geschwängerten Fitnesshalle den Schatten an den Geräten zu geniessen, im Herbst war die Zeit so knapp, im Frühling auch und im Winter sowieso.


So kam es, dass ich die Lauftrainings absolvierte und ziemlich wenig (also gar kein) Ganzkörperkrafttraining machte, bis der bereits beschriebene Herbst kam: Ich stellte mir eine Übungssammlung zusammen, probierte sie aus und zog das einigermassen regelmässige Krafttraining durch. Während der unmittelbaren Vorbereitungszeit auf einen Wettkampf stellte ich es ein und trainierte dann in der Aufbauphase wieder regelmässig.

Vorsätze für das neue Trainingsjahr

Weil das ja ächzend langweilig sein kann (da muss ich ehrlich sein), musste eine gute Unterhaltung her, welche um einiges anspruchsvoller sein sollte als diejenige des früher besuchten Fitness-Tempels. So begann ich mit dem Krafttraining vor dem Fernseher. Schwierige Übungen mit schlechter Sichtmöglichkeit zum TV absolviere ich in den Werbepausen, doch die meisten Übungen gehen perfekt vor der Flimmerkiste. Und im Nu sind 45 Minuten Kraft trainiert und zwei Werbeblocks ausgestanden.

Nach einem halben Jahr hatte ich das Gefühl, die Belastungen der Lauftrainings und Wettkämpfe viel besser zu verkraften und mein Laufstil und mein Fussaufsatz hatte sich auch verändert. Das ist gut so, denn wenn kein Erfolg sicht- oder fühlbar ist, geht der Spass verloren.


 
Vorsätze für das neue Trainingsjahr

Nach einem halben Jahr hatte ich das Gefühl, die Belastungen der Lauftrainings und Wettkämpfe viel besser zu verkraften und mein Laufstil und mein Fussaufsatz hatte sich auch verändert. Das ist gut so, denn wenn kein Erfolg sicht- oder fühlbar ist, geht der Spass verloren.

Auf dieser Seite hat es eine Druckversion der Übungssammlung (Krafttraining) – falls du noch schnell einen Vorsatz fürs 2006 benötigst! Und das Gute daran ist ja, dass du durch die zusätzlich verbrannten Kalorien ein (alkoholfreies) Bierchen oder eine Dreierreihe Pralinen zusätzlich geniessen kannst.

Vorsätze, die durch den Magen gehen, sind doch immer gut! Ich wünsche dir ein erfolgreiches Laufjahr 2007!

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