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Heuschnupfen und Lauftraining - Pollenallergie

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Pollenallergie und Lauftraining

Wenn es nach dem Lauftraining in den Augen fast unerträglich juckt und brennt, das Niesen zu einer Tortur wird, dann sind sie wieder da - die Blütenpollen. Über eine Million Schweizerinnen und Schweizer reagieren allergisch auf Pollen. Heuschnupfen ist somit die am häufigsten vorkommende Allergie. Bereits Ende Januar, anfangs Februar startet die "Heuschnupfen-Saison" mit Hasel- und Erlenpollen, von Mai bis Mitte Juni folgen die der Gräser.

Weshalb so verbreitet?

Weshalb Heuschnupfen so weit verbreitet ist, kann nicht abschliessend erklärt werden. Man vermutet jedoch, dass auf Grund der viel besser gewordenen hygienischen Verhältnisse unser Immunsystem zu wenig trainiert wurde und nun nicht mehr in der Lage ist, zwischen "guten" und "bösen" Keimen zu unterscheiden. Es ist auch auffällig, wie Kinder, welche auf Bauernhöfen aufgewachsen sind, viel weniger von starken Allergien geplagt sind als "Stadt-Kinder". 

Vom Heuschnupfen zum Asthma

Ausdauertraining kann Allergien lindern, weil der Cortisonspiegel durch das Lauftraining erhöht wird.

Ist jemand aber häufig und stark von einem Heuschnupfen betroffen, so kann es sich zu einem Asthma entwickeln. Die geschwollenen Nasenschleimhäute verstopfen den Atemweg der Nase und man weicht auf die Mundatmung aus. Dadurch können feinste Blütenpollen praktisch ungefiltert in die Lunge gelangen. Dort können sie die unteren Atemwege angreifen - die Gefahr eines richtigen Asthmas besteht. Aus diesen Gründen ist es ratsam, sich bei regelmässig heftigen Symptomen an einen Arzt zu wenden.

Medizinische Hilfe gegen Pollenallergie

Wenn die Pollen fliegen: Heuschnupfengefahr

Es gibt zahlreiche Medikamente, welche die Symptome der Allergie lindern können. Will man aber die Ursache bekämpfen, kommt man nicht um eine spezielle Immuntherapie herum. Mit einer Art "Allergie-Impfung" kann das Immunsystem des Körpers trainiert werden, auf Pollen gelassener zu reagieren. Vor einer solchen Therapie wird genau abgeklärt, auf welche Pollen das Abwehrsystem "falsch" reagiert.

Wie kann ich den Heuschnupfen von einer Erkältung unterscheiden?

  • Beim Heuschnupfen tritt das Niesen oft mehrmals hintereinander auf. Man spricht dann vom "Kettenniesen".
  • Das Nasensekret ist sehr flüssig. Bei Erkältungen ist das meist nur zu Beginn der Fall, später wird es dann dickflüssiger.
  • Die Augen jucken und brennen. Es kann sogar zu Juckreizen im Rachen und Mund kommen.
  • Die Beschwerden treten wetterabhängig auf, meist bei sonnigem und/oder windigem Wetter und bleiben meist über Wochen oder sogar Monate bestehen (während der Pollensaison).
  • Die Beschwerden treten immer etwa zur gleichen Jahreszeit auf.

Wie kann ich mich etwas schützen?

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  • Beim Reisen in Autos oder Zügen die Fenster geschlossen halten.
  • Wäsche nicht im Freien trocknen lassen.
  • Die getragenen Kleider nachts nicht im Schlafzimmer aufbewahren.
  • An den Fenstern Pollenschutzgitter installieren.
  • Morgens die Nase mit wenig Vaseline ausstreichen.
  • Haare vor dem Schlafengehen waschen oder ausspülen.
  • Brille mit Seitenschutz tragen.
  • Das Lauftraining während der Flugphase der Baumpollen eher ins offene Gelände, während der Gräserpollenflugphase eher in den Wald verlegen.
  • Kurz nach einem Regen ist die Luft "gewaschen" und "pollenarm".
  • Morgens vor 8 Uhr und abends nach 8 Uhr trainieren.
Pollenflugkalender - Übersicht

Hinweis: Der Pollenflug ist regional unterschiedlich! 

Allergie-Selbsttest www.allergiecheck.de

 

 


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